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204_medientheorie_und_-geschichte

204 - Medientheorie und -geschichte

Studiensemester: 2
Turnus: Sommersemester

Lehrveranstaltungen:
4 SWS Übung

Geplante Gruppengröße:
Übung: ca. 25 Studierende

Präsenzzeit:
60 Stunden Übung

Workload/Selbststudium:
150 Stunden Workload / 90 Stunden Selbststudium

ECTS: 6

Modulverantwortung:
Prof. Markus Frenzl (FK12)

Lehrende:
Prof. Markus Frenzl (FK12)
LBA (FK 12)
N.N.

Lehrinhalte

Im Modul Medientheorie- und -Geschichte werden Grundlagenkenntnisse der Mediengeschichte und Medientheorie vermittelt, Grundlagenliteratur und Diskurse vorgestellt. In Vorlesungen, aber auch anwendungsbezogenen Reflexionsformaten wie Workshops, Diskussionen usw. werden diese Grundlagenkenntnisse vertieft und auf aktuelle medientheoretische Entwicklungen, Diskurse, Aufgabenstellungen und Herausforderungen übertragen.

  • Einfühung in den Medienbegriff
  • Einführung in die Mediengeschichte
  • Einführung in medientheoretische Literatur
  • Einführung und Reflexion verschiedener medientheoretische Ansätze

Kompetenzorientierte Lernziele

Fachkompetenz

Die Studierenden sind mit den Grundlagen des Medienbegriffes, der Mediengeschichte und Medientheorie vertraut. Sie haben den Medienbegriff in seiner Bandbreite von der Antike bis in die Gegenwart kennen gelernt. Sie kennen die Grundlagenliteratur und grundlegenden verschiedenen Ansätze der Medientheorie. Sie kennen die grundlegenden aktuellen Diskurse im Kontext der Digitalisierung und damit verbundener Transformationsprozesse. Sie können diese Kenntnisse in wissenschaftliche Auseinandersetzungen einbringen.

Methodenkompetenz

Die Studierenden sind in der Lage, sich medientheoretischen Aufgaben kompetent anzunähern und in ihrer historischen und aktuellen Relevanz zu begreifen. Sie haben ihren Wortschatz um die Grundbegriffe der Medientheorie erweitert und können diese auf aktuelle Diskurse übertragen. Sie sind in der Lage, ihren Arbeitsprozess und den anderer Gestalter/innen hinsichtlich grundlegender medientheoretischer Fragestellungen zu reflektieren.

Selbstkompetenz

Die Studierenden können ihr Interesse und ihre Begabung für medien- und designtheoretische Fragestellungen, Ansätze und Herangehensweisen, aber auch ihre eigene gesellschaftliche Verantwortung im Kontext der Digitalisierung reflektieren und zielorientiert bei ihren Projekten einsetzen.

Sozialkompetenz

Die Studierenden sind in der Lage, ihre Arbeitsergebnisse fachsprachlich kompetent, aber gleichzeitig verständlich zu präsentieren und interdisziplinär in kleinen Teams zusammenzuarbeiten.

Vorkenntnisse/Teilnahmevoraussetzungen

keine

Verwendung des Moduls

Das Modul ist ein Pflichtmodul in dem MUC.DAI Studiengang 'Informatik und Design'

Prüfungsform

ModA

Lehrformen

  • Vorlesung
  • seminaristischer Unterricht
  • projektbezogener Unterricht
  • Workshop, Gruppenarbeit, Präsentation
  • Diskussion

Lehrmethoden

  • Gruppenarbeit
  • Vortrag/Impulsvortrag
  • Forschendes Lernen
  • Kreatives Schreiben
  • Wissenschaftliches Schreiben
  • Reflexionsfragen

Literatur

  • Grundlagentexte z. B. von Marshall McLuhan, Vilém Flusser, Jean Beaudrillard, Paul Virilio, Byung-Chul Han
  • Kloock, Daniela und Spahr, Angela: Medientheorien: Eine Einführung, 4. aktualisierte Auflage, Paderborn 2012
  • Schweppenhäuser, Gerhard: Medien: Theorie und Geschichte für Designer, Stuttgart 2016
  • Ströhl, Andreas: Medientheorien kompakt, Konstanz 2014